Wandern im Ruhrpott -Teil 3

Tach!

Glück auf – Königin der Bergbauwanderwege!

Manche behaupten, dass es eine der schönsten Wanderungen im Ruhrgebiet überhaupt ist, denn die Tour durch das Muttental vereint Geschichte, Kultur und Naturgenuss.

Wer eine Wanderung sucht, die den Bergbau auf vielfältige und beeindruckende Weise darstellt und dabei auch noch in einem der schönsten Waldgebiete mitten im Ruhrgebiet liegt, der ist hier genau richtig.  Es wird gemunkelt das hier die erste Kohle im Revier gefunden wurde.

Aber auch für alle, die mit den Grubenkumpeln nicht viel am Hut haben, empfiehlt sich diese Tour, da sie einfach wunderbar abwechslungsreich ist. Auf der Wanderung teilen sich romantische Täler, Wald und der gemütlich dahin plätschernde Muttenbach deine Aufmerksamkeit. Man vergisst schon kurz nach dem Start, dass man gerade noch durch dicht bebautes Ruhrgebiet gefahren ist.

Zeche Nachtigall

Der Weg führt euch an zahlreichen Relikten aus vergangenen Zeiten vorbei. Kleinstzechen, Stollen, Kohlehunde säumen den Weg nach dem Industriemuseum Zeche Nachtigall. (Es besteht übrigens am Wochenende auch die Möglichkeit, vom Parkplatz mit der Museumsbahn zum Gruben-Feldbahnmuseum und von dort bis zur Zeche Nachtigall zu fahren – für 2,50 Euro. Das Gruben- und Feldbahnmuseum, das jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 10-18 Uhr geöffnet ist. Der Eintritt ist kostenlos.) Die Zeche Nachtigall, deren Ursprung schon bis ins Jahr 1714 zurückreicht, beherbergt heut ein sehenswertes Museum mit einem Besucherstollen.

Burg Ruine Hardenstein

Wir wandern Richtung Burg Ruine Hardenstein. Die einst stolze Burg steht an einem der schönsten Abschnitte der Ruhr. Auf einer malerischen Lichtung am Rande des Bergbaurundweges Muttental findet ihr weitere Geschichte zum Anfassen. Von der im 13. Jahrhundert errichteten Burg Hardenstein sind leider nur noch Ruinen übrig, die aber trotzdem heute noch mit ihren Türmen und Befestigungsanlagen zu beeindrucken kann.

 

Weiter geht es Richtung Zeche Orion, wir machen einen Abstecher durch den Stadtforst Vormholz, und verlassen den „normalen Bergbauwanderweg“.  Bis wir diesen wieder bei km 7 wieder treffen.

Den Weg, den, wir mit Dogstours gelaufen sind, führt euch mitten durch den Wald, dass erkennt ihr auf der Karte, falls ihr den Weg nicht direkt findet, keine Panik, ihr könnt alternative über den befestigen Weg laufen. Ab jetzt seid ihr wieder auf dem Bergbauwanderweg und trefft auch wieder auf verschiedene Relikte. Vorbei am Gedenkstein für verunglückte Kumpels wandert ihr ins wunderschöne Muttental.

Am Jupiter Stollen trefft ihr den Wanderweg A1 den links lauft ihr weiter. Er führt euch zum Hof Frielingshaus, ein Pferdegestüt. Wir sind drumherum gelaufen, aber man kann durchaus über den Hof wandern. Bei km 11,5 sehen wir das Gestüt wieder und vor uns liegt eine wunderbare Freifläche mit tollen Ausblick. Schloss Steinhausen ist unser nächstes Ziel und dann ist diese Tour auch leider schon vorbei, die 200m zum Auto geht es hier an der Straße bergab.

Wir haben euch für diese Tour auch wieder das Kartenmaterial zusammengestellt! Viel Spaß beim nachwandern!

Individuelle Tourenplanung

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