5 Tipps zum Kanufahren mit Hund

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Wenn jetzt Sommer währ…

Eine Kanutour ist für Menschen schon ein tolles Erlebnis, einfach mal treiben lassen und die Schönheit der Natur aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen. Und wäre es nicht besonders schön, diese Aktivität mit seinem Hund zu teilen.

Wer eine Kanufahrt mit seinem Hund plant, sollte allerdings im Vorfeld einige Dinge beachten, damit der Ausflug auf dem Wasser eine tolle Abwechslung zu den normalen Tagesausflügen werden kann. Wer seinen Hund optimal auf das Wassererlebnis vorbereitet, wird feststellen, dass dies die Bindung noch mehr verstärkt.

♥ Wir warnen euch besser gleich: euer Hund wird euch höchstwahrscheinlich noch mehr lieben und bewundern.♥

5 Tipps

1. Ausrüstung für den Hund

Jeder kennt das, im Sommer schützt man sich mit Sonnencreme und Kopfbedeckung und die packt man natürlich für sich ein, wenn es auf Paddeltour geht. Aber welche Dinge sollten denn eigentlich für den Hund mitgenommen werden?

  • Hundeschwimmweste
  • Isomatte
  • Wassernapf & Leckerchen
  • Leine
Warum sollte diese Dinge eingepackt werden?

Die meisten Kanus sind aus harten Kunststoff oder Holz und darauf liegt es sich nicht lange bequem, daher unterstützt die Isomatte euren Hund dabei, ruhig liegen zu bleiben. Eine Isomatte saugt sich auch nicht mit Wasser voll, denn trocken bleibt es im Kanu nicht. Die Leckerchen sind natürlich zur Belohnung gedacht, denn für die meisten Hunde ist eine Kanutour eine neue Situation und Herausforderung, die belohnt werden muss, damit die Fellnase auch viel Freude am Kanutfahren bekommt. Wasser für den Hund vor allem bei warmen Sommertage ist definitiv unverzichtbar. Auch wenn viel Wasser um uns herum ist, der eigene Trinknapf mit sauberen Wasser ist einfach besser.  

Die Leine ist natürlich auch wichtig, allerdings nicht um den Hund im Kanu anzuleinen, das ist ein NO-GO und würde im Falle einer Kenterung auch lebensgefährlich für den Hund sein. Die Leine benötigt ihr für den Ausstieg, damit die Hunde nicht gleich durch die Gegend rennen. Vor allem, weil ihr meistens als letztes aussteigt, habt ihr sie somit besser unter Kontrolle. Sind erstmal alle Kanu und Menschen draußen, können die Hunde unsere Erfahrung nach auch wieder toben.

Eine Schwimmweste für den Hund, warum wenn der Hund schwimmen kann? In erster Linie ist die Schwimmweste ein Hilfsmittel das Auftrieb schafft, denn wenn der Hund mal unabsichtlich oder auch absichtlich über Bord geht, dann ist es viel leichter ihn an der Schwimmweste wieder hinzuheben. Außerdem ist ein Hund mit Schwimmweste im Wasser viel besser zu erkennen.

2. Rücksicht auf den Hund nehmen

Zwar ist in den ganzen Jahren Dogstours nie ein Hund am Ufer stehen geblieben, aber auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder Hund, das Element Wasser richtig gut findet. So kann es natürlich vorkommen, dass eure Fellnase dieses Hobby nicht mit euch dauerhaft teilen möchte, dann solltet ihr Kanutouren besser alleine machen.

Beobachtet also euren Hund genau! Achtet auf alle Anzeichen für Stress und Angst. Wenn die Fellnase dauerhaft zu viel Angst zeigt oder Stress hat, sind Kanutouren nicht die optimale Freizeitbeschäftigung für euer Hund-Mensch-Team. Lassen sich auch mit den besten Leckerlis und Tricks keine Verbesserung und auch keinerlei Gewöhnung beim Hund einstellen, dann ist kanufahren einfach nichts für euren Hund. Grundsätzlich solltet kein Hund dazu gezwungen werden in ein Kanu zusteigen.
Aber es gibt auch die Hunde, die Wasser eigentlich am liebsten meiden, aber im Kanu wie die kleinen Könige und Kapitäne sitzen und es genießen mit euch diese Herausforderung gemeinsam zu meistern.

3. Üben im Vorfeld

Eine Kanutour mit Hund solltet ihr nicht spontan unternehmen, sondern euch genügend Zeit im Vorfeld nehmen, um mit eurem Hund Kanufahren zu üben. Vorbereitung ist alles und absolut zu empfehlen. Aber wie bereitet man sich und den Hund auf eine Kanutour vor, denn in der Regel hat niemand ein eigenes Kanu zu Hause.

  • Macht Trockenübungen, z.B. nehmt ihr eine große Wanne oder ähnliches und fordert euren Hund auf darein zu springen und sitzen zu bleiben, am besten nehmt ihr hier auch schon die Isomatte, die ihr bei der Kanufahrt dabeihaben werdet
  • Fahrt zu dem Kanuverleiher oder einem Kanuverleiher vor Ort und fragt ob es möglich ist einfach mal mit dem Hund ein paar Trockenübungen zu machen
  • Wiederholt das mehrfach
  • Diese Übungen macht ihr auch an dem Tag der Tour mit dem Kanu, dass euch zugewiesen wurde, i.d.R. habt ihr noch etwas Zeit bevor es aufs Wasser geht

Die Trockenübungen helfen eurem Hund, am Tag der Kanutour entspannter zu sein und auch ihr seid ebenfalls entspannter. So wird die Paddeltour für alle ein großer Spaß!

4. Genügend Bewegung und Pausen machen

Genügend Bewegung im Kanu? Nicht im Kanu selbst, sondern sorgt für genug Auslauf vor der Tour. Die meisten Kanutouren für Anfänger dauern 2-3 Stunden, vielleicht auch mal 4 Stunden. Daher ist es wichtig, dass die Hunde sich vorher richtig auspowern können. Plant also eine große Gassirunde am Kanutag ein. Während der Tour werden i.d.R. auch Pausen für die Vierbeiner eingelegt, damit diese sich die Beine vertreten können und auch um sich zu lösen. Allerdings sind auf manchen Teilabschnitten der Flüsse die Ufer zum Ausstieg gesperrt, da es Naturschutzgebiete sind. Euer Kanu-Guide wird die richtigen Stellen kennen, sprecht dies im Vorfeld auf jeden Fall an.

Wichtig ist es übrigens beim Landgang, dass euer Hund über genug Grundgehorsam verfügt und er gut sozialverträglich ist, wenn ihr mit mehreren, vlt. auch fremden Hunden unterwegs seid.

5. Sicherheit beachten

Generell gilt, Sicherheit hat die oberster Priorität! Das gilt in alle Situationen auf dem Wasser und auch beim Ein- und Ausstieg. Achtet immer auf das Verhalten eures Hundes, z.B., wenn ihr durch kleine Stromschnellen fahrt oder auf ihr mit einer Kanurutsche ein Wehr passiert. Die Schwimmwesten sind definitiv eine Option, denn auch wenn Hunde gut schwimmen können, ist eine länger Schwimmeinheit auch Kräfte zerrend.

Wie ihr seht, benötigt es nicht viel, um eine gemeinsame Kanutour mit eurem Hund zu erleben.  Da wir selber keine Touren mehr anbieten, möchten wir euch aber hier zwei Kanuveranstalter unseres Vertrauens empfehlen. Für das nördliche NRW, also Touren auf der Weser, Ems oder Lippe unser langjährige Kooperationspartner Beo-Concept. Und das südliche NRW rund um Köln, Wupper oder Sieg haben wir für euch das Hundekanu entdeckt.

Worry less –paddle more!

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